{"id":2004,"date":"2017-05-04T15:48:58","date_gmt":"2017-05-04T13:48:58","guid":{"rendered":"http:\/\/media5.ch\/ogs\/?page_id=2004"},"modified":"2021-02-18T20:22:53","modified_gmt":"2021-02-18T19:22:53","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/og-schmitter.ch\/page\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<h1 id=\"de_48_articletitle\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2230\" src=\"https:\/\/og-schmitter.ch\/page\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/SChmitterhof.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"630\" srcset=\"https:\/\/og-schmitter.ch\/page\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/SChmitterhof.jpg 1024w, https:\/\/og-schmitter.ch\/page\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/SChmitterhof-300x185.jpg 300w, https:\/\/og-schmitter.ch\/page\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/SChmitterhof-768x473.jpg 768w, https:\/\/og-schmitter.ch\/page\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/SChmitterhof-618x380.jpg 618w, https:\/\/og-schmitter.ch\/page\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/SChmitterhof-444x273.jpg 444w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/h1>\n<div id=\"de_48\" class=\"introduction\">\n<h1 id=\"de_48_articletitle\">Geschichte der Ortsgemeinde Schmitter<\/h1>\n<p>In einer nicht gerade rosigen Zeit vor \u00fcber 400 Jahren haben es unsere Vorfahren gewagt, die Geschicke der Lebensumst\u00e4nde selbst in die Hand zu nehmen. Mit der Hofteilung von 1593 trennte sich der Hof Haslach-Widnau, dem auch Schmitter angeh\u00f6rte, vom Reichshof Lustenau. Der nun selbst\u00e4ndige Hof blieb aber trotzdem unter der strengen Herrschaft der Emser Grafen. Erst 1712, mit der Anerkennung des Rheinlaufes als schweizerische Grenze, wurden die Bewohner von der Knechtschaft der Emser Grafen erl\u00f6st.<\/p>\n<p>Das Jahr 1775 war das eigentliche Geburtsjahr der Ortsgemeinde Schmitter. In diesem Jahr wurde der Hof Widnau-Haslach aufgel\u00f6st. Das bis dahin als Allgemeingut bewirtschaftete Land wurde auf die drei H\u00f6fe Haslach, Widnau und Schmitter aufgeteilt. Jeder Hof erhielt sein eigenes Gericht, seinen Hofammann und seinen selbst\u00e4ndigen Rat.<\/p>\n<p>Die Solidarit\u00e4t im Kampf gegen den Rhein, sowie bei der gemeinsamen Nutzung des Rietes h\u00fcben und dr\u00fcben, aber auch beharrliches und selbstbewusstes Auftreten der Obrigkeit gegen\u00fcber, liess die Ortsgemeinde Schmitter im Verlauf der Geschichte zu einer lebens- und \u00fcberlebensf\u00e4higen Gemeinschaft heranwachsen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<h1><\/h1>\n<h1><\/h1>\n<h1>Chronik der\u00a0Ortsgemeinde Schmitter<\/h1>\n<p><strong>887<\/strong><br \/>\nDer Hof Schmitter ist im Mittelalter mit dem Reichshof Lustenau verbunden. Lustenau wird 887 erstmals in einer Urkunde des Klosters St. Gallen erw\u00e4hnt. Es darf angenommen werden, dass die drei H\u00f6fe Haslach (Au), Widnau und Schmitter miteinbezogen waren.<\/p>\n<p><strong>1345<\/strong><br \/>\nDie drei H\u00f6fe Au,Widnau und Schmitter bilden zusammen den Hof Widnau-Haslach, der in diesem Jahr erstmals urkundlich erw\u00e4hnt wird.<\/p>\n<p><strong>1385<\/strong><br \/>\nIn einem Schreiben im Archiv Hohenems taucht erstmals der Name Schmitter auf.<\/p>\n<p><strong>1395<\/strong><br \/>\nIn der Zwischenzeit wechselt die Herrschaft von den Montfortern an die Grafen von Werdenberg, die aber so verschuldet sind, dass sie 1395 den Reichshof an die Hohenemser Grafen verpf\u00e4nden. 1526 geht der Reichshof samt den drei H\u00f6fen auf der linken Rheinseite in das Eigentum der Grafen von Hohenems \u00fcber. Fast vier Jahrhunderte \u00fcben diese die niedere Gerichtsbarkeit aus.<\/p>\n<p><strong>1490<\/strong><br \/>\nDie Eidgenossen erobern das Rheintal. Der Rhein wird als Landesgrenze betrachtet, sie \u00fcben die hohe Gerichtsbarkeit aus.<\/p>\n<p><strong>1593<\/strong><br \/>\nHaslach, Widnau und Schmitter trennen sich von Lustenau, bleiben aber unter der Herrschaft der Hohenemser.<\/p>\n<p><strong>1712<\/strong><br \/>\nDer Rheinlauf wird als Landesgrenze anerkannt.<\/p>\n<p><strong>1759<\/strong><br \/>\nDer Hof wird von der Gr\u00e4fin Maria R. von Harrach in B\u00f6hmen geerbt.<\/p>\n<p><strong>1775<\/strong><br \/>\nSchmitter wird selbst\u00e4ndig und kann einen eigenen Hofammann und ein eigenes Gericht w\u00e4hlen.<\/p>\n<p><strong>Neuzeit<\/strong><br \/>\nDie Ortsgemeinde pflegt heute noch Traditionen wie: B\u00fcrgerabend; Wald- und Rietbegehung; Christbaumaktion; Tag der Ortsgemeinde f\u00fcr alle Mittelstufensch\u00fcler und -sch\u00fclerinnen.<\/p>\n<p>Die \u00d6ffentlichkeit und das Gewerbe profitieren von der Ortsgemeinde durch: Unterst\u00fctzung von Vereinen und kulturellen Vorhaben; Stipendien; Existenzsichernde Abgabe von Pachtland an landwirtschaftliche Betriebe; Erschliessung von Bauland f\u00fcr Industrie- und Wohnbauten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><\/h1>\n<h1><\/h1>\n<h1>G\u00fcter der Ortsgemeinde Schmitter<\/h1>\n<p><strong>Gesamte Bodenfl\u00e4che<\/strong><br \/>\nauf Schweizergebiet 73 ha<br \/>\nauf \u00d6sterreichergebiet 109 ha<\/p>\n<p><strong>Landwirtschaftliche Siedlung<\/strong><br \/>\nSchmitterhof<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschichte der Ortsgemeinde Schmitter In einer nicht gerade rosigen Zeit vor \u00fcber 400 Jahren haben es unsere Vorfahren gewagt, die Geschicke der Lebensumst\u00e4nde selbst in die Hand zu nehmen. 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